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28.07.2017: EMO 2017 Vorbericht: Werkzeugmanagement – Industrie 4.0-ready

Die HAIMER Gruppe, Weltmarktführer für Werkzeugschrumpf- und Auswuchttechnik, hat sich zum Systemanbieter für das komplette Werkzeugmanagement weiterentwickelt. Auf der EMO 2017 in Hannover (Halle 4, Stand E18) zeigt das Unternehmen sein durchgängiges Programm, das von Hartmetallwerkzeugen über verschiedenste Werkzeugaufnahmen, Schrumpf- und Auswuchttechnik, bis hin zu Werkzeugvoreinstellgeräten reicht. Alle Produkte sind konstruktiv aufeinander abgestimmt und bieten die Voraussetzung für Netzwerkintegration sowie durchgängigen Datenfluss.


Auf dem rund 350 qm großen Messestand präsentiert HAIMER seine ganze Kompetenz hinsichtlich des Werkzeugmanagements für Werkzeugmaschinen. Ein Highlight ist die Microset Werkzeugvoreinstelltechnik, mit der das Familienunternehmen Anfang des Jahres sein Portfolio ergänzt hat. Geschäftsführer Andreas Haimer erklärt: „Wir wollen dem Zerspaner das Werkzeugmanagement mit einem durchgängigen Systemangebot so einfach wie möglich machen. Vom Werkzeug und dem Spannfutter, über Schrumpf- und Wuchtgeräte bis zur hochgenauen Voreinstelltechnik erhält der Kunde alles von uns aus einer Hand, perfekt aufeinander abgestimmt.“


Werkzeugspannung und -voreinstellung gehören zusammen

Dass die Microset Voreinstellgeräte so gut zu den etablierten HAIMER-Produkten passen, liegt an ihrer hohen Qualität und der Möglichkeit, sie intuitiv zu bedienen. Zudem decken sie ein breites Einsatzgebiet ab – eine Philosophie, die HAIMER auch bei den Schrumpf- und Wuchtgeräten verfolgt. Im Angebot von HAIMER Microset sind Basis-Modelle, deren Anschaffung sich bereits für gelegentliche Einsätze lohnt. Des Weiteren gibt es leistungsstarke semi-automatisierte Geräte mit Autofocus für den Durchschnittsbediener, bis hin zu  vollautomatischen Einstellgeräten mit Linearantrieb, die für anspruchsvollen Dauereinsatz konzipiert sind.
Durchwegs zeichnen sich die Voreinstellgeräte durch hochwertige Hardware, beste Ergonomie sowie einfache Bedienbarkeit aus. Ein besonderer Vorteil liegt in ihrer thermostabilen Graugusskonstruktion, die einen problemlosen, wiederholgenauen und kalibrierungsarmen Betrieb direkt in der Fertigungshalle ermöglicht.


Durchgängig kompatibel und netzwerkfähig

Während die Microset Einstellgeräte bereits Netzwerk-Schnittstellen besitzen und für die Kommunikation mit Werkzeugmaschinen gerüstet sind, wird HAIMER auf der Messe erstmals auch entsprechend ausgerüstete Schrumpf- und Wuchtgeräte zeigen. Eine neue Power Clamp-Baureihe erscheint in komplett neuem Design und mit neuer Software. Im Sinne einer verbesserten Bedienerfreundlichkeit fand eine Weiterentwicklung statt, die den Umgang mit den Schrumpfgeräten noch einfacher macht. Äußerlich zeigt sich dieser Entwicklungssprung an einem neuen, industrietauglichen touch-fähigen Bedienfeld, mit dem sich das Power Clamp auch ins Netzwerk einbinden lässt.

Außerdem entwickelt HAIMER eine vereinfachte Werkzeugverwaltung, die für die gemeinsame Nutzung durch die vorgestellten HAIMER-Produkte konzipiert ist. Andreas Haimer erläutert: „Für viele kleine und mittelständische Unternehmen sind Toolmanagement-Systeme, wie sie derzeit am Markt angeboten werden, viel zu mächtig und zu kompliziert. Wir präsentieren eine Lösung, die intuitiv zu bedienen ist und für viele KMUs als einfacher Einstieg in die Organisation und Digitalisierung ihrer Werkzeugvoreinstellung dienen kann.“

Eine weitere Lösung zur Datenübertragung bietet HAIMER schon seit einiger Zeit an: Auf Wunsch stattet das Unternehmen seine Werkzeugaufnahmen mit einem RFID-Chip aus, den der Kunde mit allen wichtigen Werkzeugdaten beschreiben kann. In Zukunft sind alle HAIMER-Geräte (zumindest optional) mit entsprechenden Schreib-/Lesestationen zu beziehen, um auch auf diese Weise für den Industrie 4.0- zeitgemäßen Datenaustausch gerüstet zu sein.


Neue Duo-Lock und VHM-Fräser für universellen Einsatz

Neben den Weiterentwicklungen auf digitaler Seite stellt HAIMER auf dem EMO Messestand auch viele praktische Zerspanungsneuheiten vor, zum Beispiel eine Erweiterung seines VHM-Schaftfräserprogramms. Neben der Power Mill-Serie gibt es seit kurzem sogenannte Basic Mill-Fräser. Diese auf die wesentlichen Produkteigenschaften reduzierten Werkzeuge sind in fast allen Werkstoffen einsetzbar und eignen sich zum Nut-, Wälz- und Eckfräsen, ebenso zum Rampen bis 45 Grad und durch eine spezielle Stirnschneidengeometrie zum direkten Bohren. Gegenüber den leistungsoptimierten Power Mill-Werkzeugen sind Basic Mill-Fräser kostengünstiger, machen jedoch keine Abstriche an der gewohnten HAIMER-Qualität. Außerdem wird eine Vielzahl an neuen Werkzeuggeometrien und Produkterweiterungen für die modulare Duo-Lock Schnittstelle vorgestellt. Das patentierte innovative Gewindedesign mit Doppelkonus und zusätzlicher dritter Abstützfläche garantiert eine hohe Stabilität und Belastbarkeit in der Fräsbearbeitung.


Nach der EMO in Hannover: Open House in Igenhausen

Sollten Kunden und Interessenten nicht genügend Zeit finden, um sich alle Neuheiten auf dem HAIMER-Stand anzusehen, eröffnet sich ihnen eine weitere Chance. HAIMER veranstaltet vom 27. bis 29. September 2017 am Stammsitz in Igenhausen – dem größten europäischen Produktionswerk für Werkzeugaufnahmen – ein Open House. Im Rahmen dieser Veranstaltung feiert HAIMER sein 40jähriges Firmenjubiläum und die erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Neben hochkarätigen Key Note-Referenten, einem attraktivem Seminarangebot und der Möglichkeit zum fachlichen Austausch mit 26 Technologiepartnern präsentieren die Verantwortlichen alle aktuellen Produkthighlights. In Live-Zerspanungen demonstrieren sie, warum auf Dauer gemäß der HAIMER-Firmenphilosophie nur Qualität gewinnt. Nähere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie auf der Homepage www.haimer.de/open-house .
 

Weitere Fotos und Informationen finden Sie in unserer Pressemeldung

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