Finden Sie Ihren Ansprechpartner

Finden Sie Ihren Ansprechpartner

  finden
Thema finden
Sprache ändern

27.07.2018: AMB 2018: HAIMER 4.0 - Connected to the future

HAIMER i4.0 Lösungen für Digitalisierung in der Zerspanung

Wer die Vorteile der Digitalisierung im Produktionsumfeld nutzen will, muss für Durchgängigkeit sorgen und für reibungslosen Datenfluss. Wie solche Lösungen im Werkzeugmanagement aussehen können, zeigt die HAIMER-Gruppe auf der AMB 2018 in Stuttgart (Halle 1, Stand C71).

Die HAIMER Gruppe, Weltmarktführer für Werkzeugschrumpf- und Auswuchttechnik, hat sich in den letzten Jahren zum Systemanbieter für das komplette Werkzeugmanagement entwickelt. Besucher der AMB in Stuttgart können sich davon auf dem 270 qm großen Messestand (Halle 1, C71) auf zwei Ebenen überzeugen. Das Programm reicht von verschiedensten Werkzeugaufnahmen, Schrumpf- und Auswuchttechnik, Werkzeugvoreinstellgeräten bis hin zu Hartmetallwerkzeugen und Messtastern. All diese Komponenten kann HAIMER mit seinen Tool Room-Lösungen mit funktioneller und ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung bündeln.
Wo man am HAIMER Messestand auch hinsieht – der Digitalisierungsgedanke hat durchgängig Gestalt angenommen: Alle Produkte sind konstruktiv perfekt aufeinander abgestimmt und erfüllen die Voraussetzung für Netzwerkintegration sowie durchgängigen Datenfluss.

 

Kommunikation mit dem Werkzeug

Um die Werkzeugaufnahmen in die digitale Kommunikation in der Fertigung einzubinden, bietet HAIMER zwei Möglichkeiten an. Die erste Möglichkeit stellt der RFID-Datenchip dar, mit dem sich HAIMER Werkzeugaufnahmen optional ausstatten lassen. Dieser kontaktlos les- und beschreibbare Datenspeicher sorgt für die sichere Identifikation des jeweiligen Werkzeugs und seines Spannfutters. Er ist in der Lage, die von Wucht- und Voreinstellgeräten ausgegebenen Ist-Daten (Geometrie, Wuchtgüte etc.) zu speichern und an die Werkzeugmaschine zu übergeben. Er kann auch in der Werkzeugmaschine Informationen sammeln, zum Beispiel bezüglich der Standzeiten.

Da bei HAIMER stets die Qualität und damit verbunden die Prozesssicherheit im Fokus steht, entwickelten die Werkzeugspezialisten auch ein System zur sicheren Befestigung des Chips am Werkzeughalter. Die Data-Lock genannte, mechanische Verriegelung fixiert den RFID-Datenträger durch Form- und Kraftschluss am Werkzeughalter, so dass er sich auch bei Hochgeschwindigkeitsbearbeitungen mit bis zu 60.000 U/min nicht lösen kann.

Zum anderen können die Spannfutter mit einem aufgelaserten QR- oder Data Matrix-Code versehen werden, der über Scanner von verschiedenen Systemen ausgelesen und ausgewertet werden kann. Er enthält die Seriennummer des Werkzeuges, wodurch eine übergreifende Softwarelösung, z.B. durch den HAIMER DAC (Data Analyzer und Controller) eine Verbindung mit dem Unternehmensnetzwerk herstellt, um dadurch eine eindeutige Identifikation des Werkzeugs zu ermöglichen und weitere Werkzeugdaten einzusehen. (Zusammenbau, Artikelnummern, Lagerbestandsanpassung, 3-D Modelle). Auf dem Werkzeug selbst werden hierbei jedoch keine weiteren Informationen gespeichert.

 

Datenaustausch zwischen Schrumpf-, Wucht- und Voreinstellgeräten

Um größtmöglichen Nutzen aus der Digitalisierung im Zerspanungsumfeld zu ziehen, ist die Netzwerkfähigkeit der Schrumpf-, Wucht- und Werkzeugvoreinstellgeräte von großer Bedeutung. Die Maschinen müssen nicht nur mit den Werkzeugen bzw. deren RFID-Chips kommunizieren, sie müssen auch mit externen Verwaltungssystemen im Kundennetzwerk oder in Clouds wichtige Daten austauschen können. Dazu gehört beispielsweise, dass sie in der Lage sind, die Soll-Daten für die notwendige Voreinstellung zu empfangen und nach dem Einstell- oder Wuchtvorgang die jeweiligen Ist-Daten an übergeordnete Systeme oder RFID Technologie zu übertragen.

Für den bidirektionalen Austausch zwischen allen HAIMER-Produkten, der Werkzeugmaschine und entsprechenden Datenspeichern sorgt der HAIMER Data Analyzer & Controller. Diese einfach zu bedienende Softwarelösung unterstützt den Anwender bei der Analyse der Produktionsdaten und trägt zur Prozessoptimierung bei.

Eine weitere Software, das HAIMER Smart Tool Datenaustausch 4.0, übernimmt die Aufgabe, alle relevanten Werkzeugdaten so aufzubereiten, dass sie in gängige externe Softwarelösungen übertragen werden können.

 

Schrumpfgeräte – i4.0-ready

Im Bemühen um die Datendurchgängigkeit hat HAIMER auch bewährte Produkte wie zum Beispiel die Schrumpfgeräte der Power Clamp-Serie weiterentwickelt. So präsentierte der Werkzeugspannspezialist im Herst 2017 die neue Baureihe i4.0. Die etablierten Maschinen der Basic, Profi und Premium Linie werden nun von den drei Power Clamp-Gerätetypen Premium i4.0, Sprint i4.0 und Comfort i4.0 ergänzt. Wie der Name vermuten lässt, sind diese allesamt industrie 4.0-ready und netzwerkfähig. Zudem verfügen die Geräte über eine neue, intuitive Software, welche die Bedienung weiter vereinfacht, sowie ein werkstatttaugliches 7“-Touch-Display, das sich sogar mit dünnen Arbeitshandschuhen bedienen lässt. Auf Wunsch werden die Power Clamp i4.0-Geräte mit einem Scanner ausgerüstet, der Schrumpfparameter von Data-Matrix-Codes ausliest. So ist einfachstes automatisiertes Schrumpfen gewährleistet.

 

HAIMER Qualität – auch für die Drehmaschine


Neben den Weiterentwicklungen auf digitaler Seite stellt HAIMER auf dem AMB-Messestand auch viele praktische Zerspanungsneuheiten vor. Neben performanten Produkten für die Werkzeugspannung in der CNC-Fräsmaschine bietet HAIMER nun auch Schrumpfspannmöglichkeiten für die Drehmaschine an. Die neuen Schrumpfspannzangen sind verfügbar in ER 16 und ER 25 und kompatibel mit allen marktgängigen Spannmuttern. Auch für angetriebene Werkzeughalter lassen sie sich nutzen. Die optionalen Cool-Jet-Schlitze sorgen dabei für noch mehr Prozesssicherheit und beste Kühlung.
Im Bereich Duo-Lock, der modularen Werkzeugschnittstelle für höchste Ansprüche, hat HAIMER sein Programm ausgedehnt: Spannzangen mit Duo-Lock™-Gewinde ermöglichen es, die Vorteile der Fräswerkzeuge auch in der Drehmaschine zu nutzen. Dabei liefern die modularen Werkzeuge durch ihr einzigartiges Gewindedesign mit Doppelkonus maximale Stabilität und Belastbarkeit. Durch beste Längenwiederholgenauigkeit gewährleisten die Duo-Lock™-Spannzangen zudem einen schnellen Werkzeugwechsel in der Maschine. Sie sind sowohl für herkömmliche ER-Spannfutter zum Fräsen wie auch für angetriebene Werkzeuge und Rundtaktmaschinen bestens geeignet. Zum Duo-Lock™-Sortiment gehören neben den Spannzangen auch Verlängerungen aus Hartmetall, Schwermetall oder Stahl sowie VHM-Rohlinge für maximale Flexibilität in der Geometrieauslegung auf Kundenseite.

Zur Übersicht
Produktmerkliste