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18.11.2021: Haimer GmbH – für eine grüne Infrastruktur der Zukunft

Auf selbst produzierte Solarenergie, 100% Öko-Strom und E-Mobilität setzt die Haimer GmbH für eine nachhaltige Energiewirtschaft der Zukunft.

Haimer GmbH (03.11.2021) – mit 100% Öko-Strom, selbst produzierter Solarenergie und E-Mobilität setzt sich das Familienunternehmen für nachhaltige Energiewirtschaft ein.

 

 

Seit 1977 setzt sich die Erfolgsgeschichte der HAIMER Gruppe mit Sitz in Igenhausen (Hollenbach) fort. Seit 44 Jahren wächst der europäische Marktführer für Werkzeugspann- und -auswuchttechnik nachhaltig. Eine Entwicklung, die nicht von ungefähr kommt, sondern aus dem täglichen Antrieb heraus entsteht, ständig besser zu werden, passend zur Unternehmensphilosophie: Qualität gewinnt.

 

In ihrem Bestreben durch Innovation zu wachsen und die Herausforderung anzunehmen als Industriebetrieb eine klimaneutrale Zukunft mitzugestalten, ist die Haimer GmbH einen Schritt weiter gegangen und hat am Produktionsstandort Motzenhofen (Hollenbach), auf einer Fläche von fast 1000 Quadratmetern, eine Photovoltaik Anlage installiert. Auf dem Dach der hauseigenen Fertigung wurden im September dieses Jahres 542 Solarmodule in Betrieb genommen, mit einer jährlichen Stromerzeugung von 153.000 kWh. Das entspricht etwa dem Strombedarf von 45 Haushalten mit drei Personen. Jährlich werden zudem 52 Tonnen CO2 (ca. 4940 gepflanzte Bäume innerhalb eines Jahres) eingespart.

 

Nach einem Sturmschaden beschloss das Familienunternehmen die Dacherneuerung mit Blick auf eine klimaneutrale Zukunft auszurichten. Die Investition von 130.000 Euro ermöglicht es in Zukunft nicht nur nachhaltig CO₂ einzusparen und damit einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, sondern wird auch für den eigenen Energiebedarf des wachsenden Unternehmens genutzt.

 

Andreas Haimer relativiert: „Hier am Standort haben wir die europaweit größte Produktion von rotierenden Werkzeugaufnahmen. Allein in diesem Produktsegment benötigen wir Energie für die Fertigung von bis zu 4.000 Werkzeugaufnahmen pro Tag. Gerade im Hinblick auf unser Wachstum wäre es also vermessen von großen Energieeinsparungen zu sprechen. Wir freuen uns mit dieser Anlage einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.“ 92% der erzeugten Energie fließen direkt in den Energiebedarf des Maschinenparks auf dem Gelände, mit 80 CNC- Maschinen. Überschüsse, die zum Beispiel sonn- und feiertags entstehen, können darüber hinaus eingespeist werden.

 

HAIMER gibt damit ein klares Bekenntnis ab, etwas für die Umwelt tun zu wollen und sich noch energiefreundlicher aufzustellen. Das metallverarbeitende Industrieunternehmen, das ausschließlich in Deutschland produziert, hat seinen Strombezug bereits auf 100% Ökostrom umgestellt. Neue Firmenfahrzeuge werden bevorzugt als Hybrid-Modelle angeschafft. Die dafür nötige Infrastruktur befindet sich ebenfalls im Aufbau, denn es sind bereits Ladesäulen für E-Autos geplant. 

 

So zeigt das Unternehmen, dass es die Fragen und Aufgaben der Transformation begriffen und aufgegriffen hat. Andreas Haimer und Firmengründerin Claudia Haimer stellen klar. „Es geht HAIMER darum, die Zukunft des Industriestandorts durch Ressourcenplanung und Innovation nachhaltig aktiv mitzugestalten.“

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